By Haddock
Schon die ganze Woche habe ich die Wettervorhersage beobachtet und gehofft, dass es noch etwas besser wird. Stand doch die Geburi-Tour des AC auf dem Programm. Tatsächlich besserte das Wetter. Wer dem Wetter ohne Regenschutz entgegen trat und was es mit “Benosteron” auf sich hat, lest ihr weiter unten.
Cowboy und Strike luden also zur alljährlichen Ausfahrt an Pfingsten ein. So trafen wir uns frühmorgens an der Raststätte Pratteln Nord. Guten Tipps seiner Arbeitskollegen sei Dank, führte ins Tim durch den Hochschwarzwald. Die morgendlichen Temperaturen ließen noch etwas Luft nach oben zu und manch einer war froh um die Griffheizung. Da kam der Kafihalt sehr gelegen und der Fußmarsch dorthin wärmte uns. Freundlicherweise wurde das Znüni vom Chapter offeriert. Thanks. Nicht enden wollende Kurvenstrecken, angereichert mit einigen Vollpfosten, führten uns nach Villingen-Schweningen. Hier kehrten wir in der Pizzeria Flughafen ein. Hier war von 1925-1930 tatsächlich Flugbetrieb, wenngleich jetzt nichts mehr davon sichtbar ist. Satt, ja schon fast vollgestopft, setzten wir unsere Reise fort. In Reih und Glied, wie es vom Roadcaptain erklärt wurde, fuhren wir alle schön im Convoi. Alle? Nein nicht ganz. Ein von “Benosteron” strotzender “Alt-Teenager” ließ die Trompeten ertönen und rauschte an uns vorbei. Am Horizont türmten sich derweil die Wolken und wir hofften trocken unser Ziel Baden-Baden zu erreichen. Unglücklicherweise war uns dadurch der Blick ins Tal verwehrt. Als einziger glaubte der Schreibende daran trocken zu bleiben. Wie er sich doch irren sollte.
Entlud sich doch eben jene A..Wolke über uns als wir nur noch eine halbe Stunde vom Ziel entfernt waren. Henusode. Wenigstens kam dann die Sonne und ich war wieder trocken bis wir dort waren.
Frisch geduscht und einige Biere später machten wir uns auf den Weg nach Bayern. Zumindest konnte man dies fast meinen, als wir im Restaurant ankamen. Sozusagen ein kleines Stück München mitten in Baden-Baden. Die Kellner in Lederhos’n die Serviererinnen im Dirndl und die Speisekarte mit Haxn, Knödel und Kraut. Natürlich mit Weissbier. Das Doggy-Bag schwingend mit der restlichen Haxe führte uns die Motormaus zurück ins Hotel. Wusstet ihr, dass die Bar dort 24h Betrieb hat? Hony soit qui mal y pense……
Anderntags stand der Heimweg auf dem Programm. Gestärkt mit einem reichhaltigen Zmorge reihten wir die Töffs auf und fuhren wieder Richtung Villingen-Schwenningen. Wieder stiegen wir hier in die Schwarzwald Hochstrasse ein und fuhren Richtung Freiburg. Im Hotel Grüner Wald in Freudenstadt assen wir zu Mittag. Wusstet ihr, dass Freudenstadt aus lauter Freudenhäusern besteht?
Im Hexenküche beendeten wir dann die Tour und fuhren individuell heim. Danke Cowboy & Strike fürs organisieren, allen Teilnehmern, dass ihr dabei wart, Beno und Gäbu für die akustische Untermalung der Szenerie. Ihr alle habt die Geburi-Tour unvergesslich gemacht. Ich freue mich auf den Höck vom 1.Juni und die Ausfahrt vom 2.6.24. See you there. In diesem Sinne ride safe and have fun









